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JOHANNES
BRAHMS Sonate Nr. 2 in A-Dur, Op. 100 1. Allegro amabile Brahms hatte bis 1886 außer Opern für jede Sparte der Musik Meisterwerke komponiert. Doch sein Erfolg wurde getrübt vom Verlust vieler Gönner und auch Freunde, darunter Robert Schumann, der 1856 in einer psychiatrischen Anstalt starb, und unerwiderter Liebe, vor allem zu Schumanns Witwe Clara. Die A-Dur Sonate ist wohl die lyrischste der drei Sonaten für Geige und Klavier; sie spiegelt den Charakter und die Persönlichkeit Brahms' wider - seine Schüchternheit und Selbstprüfung, seine Originalität und seine Empfindsamkeit, manchmal alles in einem. Diese Komposition versetzt den Zuhörer in die private Welt seines Schöpfers. Während die Themen des ersten Satzes ineinander fließen und für einen unterhaltsamen Austausch zwischen den beiden Instrumenten sorgen, lässt sich der zweite Satz kann in zwei unterschiedliche Sektionen unterteilen. Er beginnt mit dem bukolischen Andante, auf welches das volkstümliche Vivace mit einem humoristischen Wink antwortet. Der Satz endet mit einem kurzen Aufflackern von Begeisterung. Das Finale, Allegretto grazioso, ist ungewöhnlich, da es die übliche Leidenschaft romantischer Stücke vermeidet. Das graziöse und elegante Rondo beginnt gefühlvoll in anhaltendem legato. Der Mittelteil plötzlich ist ein emotionaler Ausbruch. Jedoch das quälend ruhige Thema des Beginns kommt zurück um das Werk in triumphaler Würde zu beenden. |
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2003 by Midori, OFFICE GOTO CO., LTD., translated by Nicolai Burchartz Referential sources available on request. |