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ANTONÍN
DVOŘÁK "Als
die Mutter mich noch lehrte singen" aus "Zigeunermelodien" Dvořák schrieb Als die Mutter mich noch lehrte singen 1880 als vierten Teil seiner Sieben Zigeunermelodien. Zu dieser Zeit waren seine Slawischen Tänze (1878) bereits ein großer Erfolg und obwohl viele seiner Stücke noch gar nicht geschrieben waren, war er auf dem besten Weg, ein gefeierter Komponist zu werden. Dvořák hatte bereits die Liederzyklen Zypressen (1865), Abendlieder (1876) und drei Zyklen seiner Mährischen Duette (1876 und 1877) sowie das groß angelegte Stabat Mater (1876-77) geschrieben. Die Zigeunermelodien sind eine Vertonung der deutschsprachigen Gedichte Adolf Heyduks. Heyduks Dichtungen sind romantische Schilderungen des Zigeunerlebens mit einer besonderen Betonung ihrer ungezwungenen Liebe zur Musik und zum Lied. Dvořáks musikalische Umsetzung zeichnet sich durch ihre Wärme und den Einsatz folkloristischer Klänge aus. Als die Mutter mich noch lehrte singen wurde schnell eine der beliebtesten und am häufigsten gespielten Melodien Dvořáks. Die Begleitung besteht aus arpeggierten Akkorden, während die Hauptlinie lyrisch, irgendwie tragisch und doch hoffnungsvoll klingt. Mit der Melodie im 2/4 und der Begleitung im 6/8 Takt ist das Stück polyrhythmisch angelegt. Fritz Kreislers Arrangement des Stückes für Violine und Klavier trug viel zu seiner Popularität bei. |
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2004 by Midori, OFFICE GOTO CO., LTD., translated by Nicolai Burchartz Referential sources available on request. |