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Süddeutsche
Zeitung, 2. August 2005
[...] Erlebt man die japanische Violinisten Midori, die trotz ihrer
33 Jahre schon auf eine über zwei Jahrzehnte währende Weltkarriere
zurück blicken kann, zum ersten Mal, möchte man ausrufen: Mein
Gott, kann diese Frau Geige spielen! Deutlichkeit der Artikulation, Klangfarbenvielfalt,
tonliche Eigenart, selbstverständliche technische Perfektion und
Phrasierungsintelligenz verbinden sich zu bezwingender Souveränität,
die doch über den keineswegs gering zu schätzenden Glamour anstürmender
Jungtalente hinausreicht. [...]
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