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Washington
Post, 12. Februar 2004
Im Rahmen eines Benefiz-Konzertes im National Museum of Women in the
Arts gaben Midori und ihr Pianist Robert McDonald am Dienstag eine
perfekte Vorstellung.
Wie bei einem geheimnisvollen Glas Cabernet entfalteten sich in Leos Janáčeks
Sonate für Violine und Klavier immer wieder neue Farbnuancen. Midori
entlockte ihrer Guarnerius von 1734 einen reichen, glänzenden Klang.
Ihre elegante Bogenführung erzeugte eine ungewöhnliche Anmut
in den disharmonischen Momenten der Sonate. Der letzte Satz war auch durch
McDonalds lyrisches Spiel besonders schön.
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