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„Total
Experience” – eine Radiodokumentation
0”00 Kommentator:
Im Juli 2002 fand in ganz Japan das Midori-Goto–Festival unter
dem Namen „Total Experience” statt. Unter Berücksichtigung
diverser Aspekte wie Verkehrserschließung und Größe
der Konzertsäle wurden schließlich 13 Bühnen, die berühmte
Künstler normalerweise kaum besuchen, ausgewählt, welche
den Rahmen für diverse Veranstaltungen der Konzerte von Midori
bieten sollten.
0”41:
Als was für eine Art Projekt war „Total Experience” von
Anfang an geplant?
Das Konzept entstand aus einer Erfahrung heraus, die Midori bei einem
Broadway-Theater gemacht hatte. Vom Eingang ins Theater bis zur Bühne
war alles voll mit Dekoration und Requisiten für die Vorführung;
dadurch konnte der Besucher sich schon vor Vorstellungsbeginn mit Leib
und Seele auf das Thema des Stücks einstimmen. Genauer gesagt
war man nicht nur einfach Zu-SCHAUER, vielmehr handelte es sich um
ein Erlebnis, bei dem alle Sinne in das Thema des Stückes eintauchen.
Da dachte ich mir, man müsste diese Idee doch auch auf ein klassisches
Konzert übertragen können, gerade jetzt, wo klassische Konzerte
mit so vielen Problemen zu kämpfen haben. So began alles.
Allerdings, was ist denn ein Konzert, das man nicht nur an–HÖRT,
sondern mit allen Sinnen erlebt? Der Schlüssel zur Lösung
dieses Problems liegt in der geschickten Themenwahl. Es geht also primär
nicht einfach um ein Konzertprogramm und die Auswahl der Künstler,
vielmehr soll man das Thema auf verschiedenste Weise erleben können;
das reicht von der Kreation eines Hauptthemas für das gesamte
Festival, über die Projekte im einzelnen und das Ambiente der
Veranstaltungsorte, bis zum entsprechenden Marketing und der Ankündigung
der Konzerte. Dadurch soll das Erlebnis Konzertbesuch für jeden
einzelnen ein in vieler Hinsicht totales werden.
Nun, was ist denn für eine Konzertveranstaltung am wichtigsten?
Für jeden einzelnen bei einem Konzert Beteiligten ist natürlich
die Qualität des Erlebnisses am wichtigsten. An einem Konzertabend
sind ja nicht nur die Musiker, sondern eine Reihe von Leuten wie das
Publikum, Organisatoren und Mithelfer beteiligt. Dadurch, dass alle
diese Beteiligten aktiv an der Planung und Vorbereitung des Konzerts
mitwirken, wird ihren Wünschen und Bedürfnissen samt dem
entsprechenden Lokalkolorit Rechnung getragen. Und weil auf diese Art
ein Bewusstsein von meinem oder unserem Konzert entsteht, wird das
Erlebnis für alle noch reichhaltiger und intensiver.
3”40:
Ab 13. Juli fand die „Total Experience”-Tournee etwa 2
Wochen lang unter dem Thema „Kizuna – Solidarität” statt.
Von Hokkaido bis Okinawa wurden in ganz Japan 13 Konzertsäle ausgewählt,
die mit nur einigen hundert Sitzplätzen verhältnismäßig
klein waren.
An jedem Austragungsort gab es freiwillige Helfer, die von der Planung
und Ankündigung der Vorveranstaltungen bis zu den Konzerten selbst
alles in Zusammenarbeit mit dem Hauspersonal und den Veranstaltern
mitorganisierten.
4”26:
Das erste Konzert fand im Gemeindesaal von Ooidsumi in der Präfektur
Gunma statt, der Gegend mit dem höchsten Ausländeranteil
Japans. Parallel zum Hauptthema „Solidarität” wurde
das untergeordnete Thema „Internationaler Austausch – gegenseitiges
Echo im Raum” gewählt, das darauf abzielte, dass das gemeinsame
Erleben von Theaterstücken, Chorkonzerten und dergleichen auch
ebenso ein Ereignis der Interaktion von Japanern und Ausländern
werden sollte.
4”58: Interview mit Herrn Kobayashi, Oizumi Bunka-Mura
„
Das diesjährige Hauptthema hieß ja „Total Experience – Solidarität”.
Allerdings, in Ooidsumi leben sehr viele Immigranten, die meisten aus
Brasilien. Das gibt dieser Region ein ganz besonderes Flair, was wir
auch in das Projekt einfließen lassen wollten. Mit dem Untertitel „Internationaler
Austausch – gegenseitiges Echo im Raum” wollten wir eine
Veranstaltung des Austausches zwischen Einwohnern unterschiedlicher
Nationalitäten erreichen; dass sich dann auch wirklich viele Ausländer,
die normalerweise nicht kommen würden, zum Gemeindesaal bemüht
hatten, war wirklich ein großer Erfolg mit bleibendem Wert.”
5”30: Kommentator:
Während man in Ooidsumi eine internationale Atmosphäre schaffen
wollte, war die ursprüngliche Idee bei der „Kaminoyama Echo
Hall” in der Präfektur Yamagata, westliche klassische Musik
mit japanischer Ästhetik zu verschmelzen. Dazu wurde im Foyer
dieser Halle, die auch als Sporthalle genutzt wird, in Nachahmung eines
traditionellen japanischen Teehauses eine Art Zone der Gastfreundschaft
eingerichtet. Bei den Besuchern war diese entspannte Atmosphäre,
dieser Ort der Träume und der Nostalgie inmitten der ansonsten
kalten und unpersönlichen Konzerthalle, ein großer Renner.
5”59: Interview mit Herrn Tsuchiya, Kaminoyama Echo Hall:
„
Für die gesamte Produktion in Kaminoyama hatten wir „die
Subtilität der japanischen Schönheit” als Grundkonzept;
als es um die Umsetzung ging, gab mir mein Hobby, die Töpferei,
eine hilfreiche Anregung. Ich glaube, dass von all der Schönheit
Japans ein Teehaus und die Teezeremonie die Krönung ist.Als
wir dann nachdachten, wie man wohl in einem so sterilen Raum wie einer
Konzerthalle die Besucher am besten empfangen könnte, tat sich
sofort das Problem auf, wie man diesen weiten, langen Zwischenraum
vom Eingang der Halle bis zum Konzertsaal optimal nutzen kann. Wenn
man sich eine Konzerthalle als Teehaus vorstellt, dann wird der Eingangsbereich
zu einem „überdachten Teegarten”, durch den man zu
einer niedrigen Schiebetür gelangt, die den Eingang in das Auditorium
bildet. Sowohl für das Hauspersonal als auch für das Publikum
wird Midori zur Gastgeberin. Mit dieser Aufmachung konnten wir bereits
die Vorhalle mit dem thematischen Image in passender Weise ausfüllen.
Die nächste Herausforderung war, den Besucher das Thema mit allen
Sinnen erleben zu lassen. Midori liefert die Musik, also den Stimulus
für das Ohr. Daher kümmerten wir uns um die anderen Sinne,
wie etwa Seh-, Tast- und Geruchssinn. Leider konnten wir dieses Mal
den Geschmackssinn nicht aufgreifen. Allerdings, Kaminoyama ist umgeben
von prächtiger Natur. Das Spiel der Jahreszeiten und die wunderschönen
Blumen, das alles kann dem Besucher auf unaufdringliche Weise nahegebracht
werden, zum Ansehen und Fühlen. Damit wollte ich zeigen, dass
in der Symbiose zwischen Natur und Mensch eine natürliche Harmonie
liegt, eine Anspielung auf unser Thema. Darüber hinaus verwendeten
wir natürliche Materialien, wie Sie sie hier sehen können,
und bastelten Bambusvasen, um das Image von „hängenden Blumenvasen“ zu
kreieren. Anstelle des üblichen japanischen Gemäldes brachten
wir ein Photo an. All diese Dekorationselemente sollten die Atmosphäre
eines „Tokonoma”, eines Alkoven, entstehen lassen. Diese
Eindrücke begleiteten das Publikum auf seinem Weg in den Konzertsaal.”
8”11: Kommentator:
Unter denen am diesjährigen „Total Experience” beteiligten
Konzertsälen waren auch Häuser, die gerade erst eröffnet
worden waren. Eines davon war der Tsukimi-no-sato Gakuyukan-Gemeindesaal
in Fukuroi in der Präfektur Shidsuoka: Da es von Anfang an ein
die Menschen verbindendes „Workshop Center” werden sollte,
wurden auch um das Konzert herum diverse Workshops abgehalten.
8”36: Interview mit Frau Fukai, Tsukimi-no-sato Gakuyukan:
„
Was Midori Gotos diesjähriges Projekt betrifft, so versuchte ich
von Anfang an, eine Zusammenarbeit mit den registrierten ehrenamtlichen
Mitarbeitern der Konzerthallen, lokalen professionellen Künstlern
und Bildhauern sowie mit Lehrern von Kunsthandwerkschulen zu erreichen.
Das war das Ergebenis der vielen Workshops, die wir im Jahr zuvor abgehalten
hatten; dabei hatte ich das Gefühl bekommen, dass, wenn man unterschiedliche
Sicht- oder Zugangsweisen mit hineinnimmt, so ein Workshop noch ertragreicher
wird. Genau zu diesem Zeitpunkt bahnte sich Midori Gotos Projekt an,
und ich fand Gefallen an dem Gedanken, dass dadurch in unserem Kulturzentrum
Menschen verschiedenster Interessen und Begabungen zusammenkommen würden.
Weil nach einiger Zeit auch lokale Künstler hinzukamen, konnten
wir in der Tat die Frequenz der Meetings von zweiwöchentlich auf
jede Woche erhöhen; auch sonst änderte sich durch deren Teilnahme
viel, unsere Mithelfer wurden durch die Künstler inspiriert, ihre
Sichtweise änderte sich, und es entstanden Gespräche, die
bis dahin undenkbar gewesen wären. Plötzlich kamen auch viel
kreativere Ideen, und die Atmosphäre wurde richtig enthusiastisch.
Nachdem ich dieses Projekt einmal ausprobiert und durchgeführt
habe, denke ich, dass es für zukünftige interessante Projekte
tatsächlich wichtig ist, lokale Profikünstler aus verschiedenen
Bereichen teilnehmen zu lassen und ihr Talent und ihre Ideen aufzugreifen.”
10”07: Kommentator:
Mit den diesjährigen Konzerten wurde ein neuer Versuch gestartet:
Man wollte die unsichtbare Mauer zwischen Musikern und Publikum niederreißen
und die Zuhörer aktiv am Konzert teilnehmen lassen. Als eine Maßnahme
ließ man daher, nach einer Vorauswahl durch die Musiker die Stücke
der zweiten Hälfte vom Publikum auswählen,. Die Art der Entscheidung
wurde jeder Spielstätte selbst überlassen: Manche richtete
als Entscheidungsgrundlage im Foyer eine „Anhörecke” ein,
mit CDs der vorausgewählten Stücke; in anderen Häusern
brachten während des Vorprogramms Musikwissenschafter dem Publikum
die Kompositionen mit Hilfe entsprechender Erklärungen näher,
und manche veranstalteten sogar richtige „Lecture Workshops“.
Das mit Hilfe dieser Aktivitäten und durch Abstimmung unter dem
Publikum ausgewählte Programm erzeugte ein Gefühl der Vertrautheit
und der persönlichen Bande, wie es in vorgefertigten Konzertprogrammen
nie zu finden ist.
11”13:
Im Falle des zuvor genannten Fukuruitsukimi-Gemeindesaals in der Präfektur
Shidsuoka wurde ein Seminar mit einem Experten abgehalten, das durch
die Verbindung von Kalligraphie und Musik wirklich einzigartig war.
11”28: Interview mit Frau Fukai, Tsukimi-no-sato Gakuyukan
„Es war wirklich eine tolle Sache, dass man die Werke für Midoris
Festival schon im Vorhinein hören konnte. Für das erste Stück
nach der Pause wurde Dvorak ausgewählt, weil unser Klavierstimmer, Herr
Murakami, einen Vortrag mit dem Titel „Was ist guter Klang?” gehalten
hatte, bei dem er vor dem Hintergrund von Beethoven und Dvorak Erläuterungen
abgab. Im Anschluss daran fragten wir das Publikum, welches Stück besser
passen würde. Als es dann um die Frage Szymanovski oder Messiaen ging, zogen
wir einen modernen Kalligraphen zu Rate, der dann den „Workshop Kalligraphie
und Musik” abhielt. Diese Idee kam von ein paar freiwilligen Mitarbeitern,
die meinten, dass man Kalligraphie und Musik wunderbar miteinander verbinden
könnte. Während wir die beiden Musikstücke vorspielten, brachten
die Teilnehmer ihre Eindrücke zu Papier. Die Entscheidung erfolgte unter
dem Kriterium, welches Stück bessere Bilder inspirierte, was bei Messiaen
der Fall war. Um entsprechend malen zu können, muss man das Stück wieder
und wieder anhören, wodurch sich das geistige Bild der Assoziation sehr
klar konturiert. Viele der so angefertigten Kalligraphien waren wirklich bemerkenswert.
Darum stellen wir sie auch im Workshop-Raum nebenan aus, damit die Konzertbesucher
sie betrachten können. Das dritte Stück wurde mit Hilfe eines Choreographen
für modernen Tanz ausgewählt. Leider kamen weniger Teilnehmer als geplant,
so dass wir nicht drei Gruppen bilden konnten. Deswegen ließen wir zwei
Melodien vorauswählen, teilten die Teilnehmer in zwei Gruppen und ließen
jede eine Darbietung zur Musik erarbeiten. Dann wählten wir das Musikstück
aus, zu dem die Darbietung interessanter war. Die Tanzaufführung wurde auf
Video aufgenommen, und man kann sagen, dass sie in gleicher Weise wie die Kalligraphien
gut gelungen und kreativ war.
Die diesjährige Erfahrung zeigt, dass, selbst wenn man nur schwer Zugang
zu klassischen Konzerten hat, durch die Anknüpfung an vertraute Erfahrungen
Interesse geweckt und die Schwellenangst vor Konzerten abgebaut werden kann.
Das war ein sehr wertvolles Experiment für die Erarbeitung zukünftiger
Projekte in diesem Haus.”
14”10: Kommentator:
Nach Abschluss der Konzertaufführungen gab es für die Organisatoren,
freiwilligen Helfer und Musiker eine Teeparty, wo jeder in entspannter Atmosphäre über
seine Eindrücke und Gedanken bezüglich der Projekte, bei denen er beteiligt
gewesen war, berichten konnte.
14”26: Freiwillige Helfer von
Kaminoyama:
Nr. 1: Es war wesentlich interessanter als meine gewöhnliche Arbeit.
Interviewer: Hat jeder freiwillige Helfer einen Beruf?
Nr. 1: Ja, jeder.
Nr. 2: Das tolle an der diesjährigen freiwilligen Mitarbeit war, dass man
sich mit Leuten verschiedenster Altersstufen und Berufe austauschen und anfreunden
konnte. Und dann, im Zuge der Dekorationsarbeiten mussten wir in den Bergen Bambusgras
holen gehen.
Viele gemeinsam: Heute morgen im Regen, nicht wahr? (Gelächter)
Nr. 2: Mit Regenmantel und Stiefeln auf die Berge zu gehen, das war wirklich
lustig. Außerdem mussten wir Ballons aufblasen und mit japanischem Papier
bekleben, um daraus runde Laternen und so zu machen. Für mich, der ich selber
Musik mache und oft einsam zuhause konzentriert übe, war es eine ganz tolle
Erfahrung so viele Leute zu treffen, die mir neue Ideen gegeben haben; das war
sehr schön. Ich bin jetzt noch ganz aufgewühlt.
Nr. 3: Nicht jeder der Mitarbeiter hier kommt aus Kaminoyama. Ich selbst bin
aus Yamagata, aber ich freue mich hierher zu kommen. Es war zwar hart, für
die Vorbereitung und Dekoration jede einzelne Woche hierher zu pendeln, aber
es war wirklich lustig. Darum finde ich es auch sehr schade, dass die Midori-Konzerte
heute zu Ende gehen. Bei der Abschlussfeier hat jeder den Wunsch geäußert,
bald wieder etwas zu machen.
Interviewer: Das ist eine sehr gute Idee.
16”00: Kommentator:
Die freiwilligen Mitarbeiter nahmen aus diversen Beweggründen teil, wie
etwa, Midori Goto zu treffen. Aber schon während der Vorbereitungszeit fanden
sie die wahre Freude und den wahren Sinn in der Aktivität selbst.
Auf
diese Weise wurde „Total
Experience” als „unser aller Konzert” abgehalten,
ein Resultat, das bei allen Gastgeberbühnen bemerkenswert war.
16”28: Interview mit Herrn Ida, Kyoto Chutan Cultural Hall
„
Am Anfang war ich skeptisch, weil alle Mitarbeiter noch unerfahren waren,
und ich hatte Sorge, dass kein ausreichender Zusammenhalt entstehen würde
und wir bei den Gesprächen nicht vorankommen würden. Obwohl
wir einige Pläne hatten, kamen oft negative Stimmen wie etwa „Ich
weiß nicht, wenn wir dieses und jenes machen, ob es uns auch gelingen
wird.”, oder „Gerade das können wir doch auch weglassen,
oder?”, so dass ich mir anfangs ernsthaft Sorgen machte wegen der
Motivation, und ob sich eine Atmosphäre ergeben würde, in der
man Dinge durchziehen kann. Aber nach zahlreichen Meetings und Besprechungen
stellte sich allmählich ein lass-es-uns-versuchen-Motto ein, und
ich spürte, wie sich die Stimmung unter den Mitarbeitern Schritt
für Schritt verbesserte. Es ist nicht so, dass ich etwas spezielles
getan hätte; während der vielen Meetings ergab sich ganz natürlich
eine vorwärtsgerichtete Atmosphäre, weswegen ich mir kaum mehr
Sorgen zu machen brauchte. Alle Organisatoren sind einer Meinung mit
mir, dass diese Methode, dass alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang
ziehen um gemeinsam eine Sache zu verwirklichen, von nun an immer angewendet
werden sollte.”
17”45: Kommentator:
Für gerade erst eröffnete Einrichtungen und Hallen, die bis jetzt
ihre Säle nur vermietet hatten, war „Total Experience” eine
gute Gelegenheit, selber Know-how bezüglich Planung und Organisation zu
erwerben, sowie ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit zu erweitern.
Auf der anderen Seite hörte man auch von vielen bereits etablierten Hallen,
dass erst die ehrenamtliche Mitarbeit es möglich machte, lokale Talente
zu entdecken; außerdem fanden sie einen Anstoß, aufs neue über
die ideale Rolle und Leitung einer regionalen Kulturstätte nachzudenken.
18”37:
Ein typisches Konzert wird von Musikern gemacht, von Sponsoren gefördert,
von freiwilligen Mitarbeitern getragen und vom Publikum konsumiert. „Total
Experience” will mit dieser festgefahrenen Schiene brechen: Alle sind
aktiv in das Konzert involviert, jeder einzelne wird zu einem wichtigen Teilnehmer,
und da alle gemeinsam so ein großartiges Erlebnis mit nachhause nehmen
können, wird die Bande untereinander, wird die Solidarität, gestärkt.
Back to MIDORI’S
Konzerttour.
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TOTAL EXPERIENCE |
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Volunteer at work |
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Beautifully decorated lobby in Kaminoyama |
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Bonfire welcoming the guests at Kaminoyama |
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Audience experiencing the "stage" in Fukuroi |
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Cullan Bryant
with volunteers at teaparty in Fukuroi |
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